Statement

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Statement

In der Versorgung von Menschen mit Demenz und ihren Familien habe sich einiges gebessert, konstatiert Saskia Weiß, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Gleichzeitig wählt sie mahnende Worte: Ohne die vielen Millionen pflegenden Angehörigen würde unser Versorgungssystem für Menschen mit Demenz nicht funktionieren. Sie plädiert daher für Unterstützungsangebote sowie für bessere Leistungen der Pflegeversicherung.

Anne Kristina Vieweg, PKV-Geschäftsführerin für den Bereich Pflege, blickt mit ihrem Statement auf den Unterstützungsbedarf für pflegende An- und Zugehörige. In Angeboten wie zum Beispiel der compass private Pflegeberatung sieht sie einen leichten Zugang zu wichtigen Informationen.

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Anne Kristina Vieweg, PKV-Geschäftsführerin für den Bereich Pflege, blickt mit ihrem Statement auf den Unterstützungsbedarf für pflegende An- und Zugehörige. In Angeboten wie zum Beispiel der compass private Pflegeberatung sieht sie einen leichten Zugang zu wichtigen Informationen.

Pflegende Angehörige sind sehr wichtig für die pflegerische Versorgung zu Hause. Sie und ehrenamtlich Pflegende erbringen dort bei 67 Prozent der Pflegebedürftigen die Betreuung und Pflege. Daher werden sie zu Recht der größte Pflegedienst genannt. Ohne ihre wertvolle Unterstützung und Pflege ihrer Angehörigen würde die pflegerische Versorgung nicht funktionieren. Dies wird in der Zukunft an noch größerer Bedeutung gewinnen, weil sich durch den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel die Versorgungsstrukturen ändern werden.
Damit Pflegebedürftige möglichst lange zu Hause bleiben können, müssen pflegende An- und Zugehörige besonders unterstützt werden. Die Pflegeberatung gibt ihnen wertvolle Hinweise, zum Beispiel wie eine Unterstützung durch professionelle Pflege organisiert werden kann und welche anderen Entlastungsmöglichkeiten es gibt. Pflegekurse helfen bei der praktischen Umsetzung der Betreuung und Pflege, zum Beispiel wird gezeigt, wie rückenschonend gepflegt werden kann. Der Zugang zur Beratung ist niedrigschwellig und vielfältig. Es gibt zugehende oder telefonische Beratung, Beratung per Video oder im Internet. compass private pflegeberatung, die Pflegeberatung der privaten Pflegepflichtversicherung, bietet all diese Beratungsformate an, die den individuellen Bedürfnissen der Versicherten entsprechen.
Auf die Angebote weisen die privaten Versicherungsunternehmen hin. Aber bereits bei der ersten Pflegebegutachtung und natürlich auch bei Folgebegutachtungen empfehlen Gutachterinnen und Gutachter eine Pflegeberatung, wenn sie Beratungsbedarf erkennen.
Wichtig ist, solche Unterstützungsangebote auch in Anspruch zu nehmen. Pflege ist sehr zeitaufwändig. Daher ist es nachvollziehbar, wenn pflegende An- und Zugehörige nur schwer die Zeit finden, diese Beratungsangebote oder Pflegekurse oder andere Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Dabei ist diese Zeit durchaus gut investiert, weil die Informationen und Unterstützung, die sie erhalten, nachhaltig wirken.
Pflegebedürftige und pflegende Angehörige könnten darüber hinaus unterstützt werden, indem das Leistungsrecht vereinfacht wird. Das würde zu mehr Transparenz führen und Entlastung bringen, indem zum Beispiel Anträge reduziert werden. Wichtig ist, die Leistungen so zu gestalten, dass sie entsprechend der individuellen Bedürfnisse flexibel einsetzbar sind und die Versicherten selbst entscheiden können, wie sie ihre Pflege gestalten.