Analytics

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Die Bewertung der Versorgungssituation ist elementarer Bestandteil der Pflegebegutachtung. Analytics liefert Daten und Erkenntnisse aus unserer Begutachtungsstatistik für das Jahr 2025. So belegen unsere Auswertungen unter anderem den wichtigen Beitrag der privaten Pflegepersonen, die mehr als jeden zweiten Pflegebedürftigen in Deutschland versorgen.
Wer es noch genauer wissen möchte, findet hier auf der Medicproof-Website unser wissenschaftliches Dossier zu diesem Thema.

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Die Bewertung der Versorgungssituation ist elementarer Bestandteil der Pflegebegutachtung. Analytics liefert Daten und Erkenntnisse aus unserer Begutachtungsstatistik für das Jahr 2025. So belegen unsere Auswertungen unter anderem den wichtigen Beitrag der privaten Pflegepersonen, die mehr als jeden zweiten Pflegebedürftigen in Deutschland versorgen.
Wer es noch genauer wissen möchte, findet hier auf der Medicproof-Website unser wissenschaftliches Dossier zu diesem Thema.

Versorgungssituation bei Erstgutachten

Bei erstmaliger Begutachtung ist die Versorgungssituation der allermeisten Pflegebedürftigen angemessen. Dass eine gefährdete Situation von Pflegebedürftigen festgestellt wird („Versorgung nicht sichergestellt“), bleibt die absolute Ausnahme: in weniger als 1 Promille (0,07 Prozent) der Erstgutachten von Medicproof.

Angemessen

Defizitär

Nicht sichergestellt

Pflegesetting je Pflegegrad (bei Erstbegutachtung)

Das Pflegesetting ändert sich über den Verlauf der Pflegebedürftigkeit. Mit zunehmenden Einschränkungen (höherer Pflegegrad) binden An- und Zugehörige professionelle Pflege ein. Diese Anpassung gelingt offenbar sehr gut. So sinkt der Anteil defizitärer Versorgungssituationen bei späteren Änderungsgutachten sogar auf 6 Prozent.

Ausschließlich mit privater Pflegeperson

Mit Einbindung professioneller Pflege

Stationär

Gründe für defizitäre Versorgungssituation Erstgutachten 2025 (Mehrfachnennung möglich)

Auffällig: Wenn eine Versorgungssituation mittelfristig gefährdet ist („defizitär“), liegt es offenbar meistens an den pflegerischen Rahmenbedingungen – zum Beispiel wegen einer fehlenden Pflegeperson.

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Pflegerische Rahmenbedingungen

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Pflegerische Betreuungsmaßnahmen

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Körperbezogene Pflegemaßnahmen

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Behandlungspflegerische Maßnahmen

Quote defizitärer Versorgungssituationen nach Pflegesetting (Erstgutachten)

Das Pflegesetting hat erheblichen Einfluss auf die Versorgungssituation. Das Risiko für eine mittelfristige Gefährdung ist für Menschen gänzlich ohne professionelle oder private Pflegepersonen am größten (52 Prozent). Dieses Setting gibt es nahezu ausschließlich in den unteren Pflegegraden (bis einschließlich Pflegegrad 2).

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Weder private noch professionelle Pflegeperson

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Aussschließlich professionelle ambulante Pflege

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Private und professionelle ambulante Pflege

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Aussschließlich private ambulante Pflege

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Stationäre Pflege

Top 5 der Empfehlungen bei defizitärer Pflege 2025

Finden Gutachterinnen und Gutachter eine Versorgungssituation vor, die zu einer mittelfristigen Gefährdung der Pflegebedürftigen führen könnte („defizitär“), empfehlen sie vor allem zusätzliche Unterstützung, ob privat oder professionell.

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Professionelle Pflege / weitere Pflegeperson

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Haushaltshilfe

    
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Entlastungsleistungen

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Behandlungspflege

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Zusatzkraft*

Erstgutachten

Änderungsgutachten

* Integrationshelfer, 24-h-Pflege, Assistenzkraft, Alltagskraft oder Ähnliches

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Bei sieben von zehn Pflegebedürftigen, deren Versorgungssituation mittelfristig gefährdet ist („defizitär“), empfehlen Gutachterinnen und Gutachter eine Pflegeberatung. Laut einer von Medicproof durchgeführten Befragung der Gutachterinnen und Gutachter geht es dabei mehrheitlich um Unterstützung bei der Suche nach professionellen Dienstleistern.

Welche Personengruppe hat Ihrer Erfahrung nach den größten Anteil an einer angemessenen Versorgungssituation?

Bei einer von Medicproof durchgeführten Befragung attestieren Gutachterinnen und Gutachter mehrheitlich, dass private Pflegepersonen den größten Anteil an einer angemessenen Versorgungssituation haben. Außerdem sprechen sie den Pflegebedürftigen und ihren An- und Zugehörigen gute Entscheidungsfähigkeiten über sinnvolle Pflegemaßnahmen zu.

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Private Pflegepersonen (z.B. Angehörige)

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Professionelle Pflegedienste

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Pflegeberatende

 
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Die Pflegebedürftigen selbst

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Haushaltshilfe

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Hausarzt/Hausärztin